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Ein großer Coup für die Stadt am Rhein, wo sonst der Karneval herrscht: Im November nächsten Jahres wird in Köln die World Cyber Games (WCG) veranstaltet.
Heute Nachmittag unterschrieben Kölns Oberbürgermeister Fritz Schramma und der CEO von "International Cyber Marketing" (ICM), Hyoung Seok Kim, einen entsprechenden Vertrag. Als Austragungsstätte wurde das Nordgelände der Kölner Messe ausgewählt, berichtet GameStar Online.
Die Stadt Köln setzte sich gegen sechs Orte durch, darunter vier aus Asien, unter anderem Peking und Shanghai. Die Asiaten gelten im eSports als das fortschrittlichste Volk auf der Welt. Aus Europa trat lediglich noch Stockholm, Schweden, an.
"Wir kennen die Bemühungen von Herrn Schramma und der Stadt Köln, diese Veranstaltung nächstes Jahr zurück auf den europäischen Kontinent zu bringen. Von den WCG 2008 wird erwartet, dass sie noch erfolgreicher werden, da es die zweiten Spiele in Europa sind", heißt es in einer Pressemitteilung.
Nach Deutschland kommen vom 5. bis zum 8. November 2008 zirka 1.000 professionelle Computerspieler aus rund 100 Ländern. 2006 fanden die World Cyber Games in Monza, Italien, statt - rund 700 Spieler kamen zu den so genannten "Grand Finals", den Endspielen. Dieses Jahr ist Seattle, USA, im Oktober Gastgeber.
Die ersten WCG fanden 2000 unter dem Namen "World Cyber Challenge" das erste Mal statt, ein Jahr später wurde die Weltmeisterschaft des eSports unter dem heutigen Namen veranstaltet.
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Zuletzt aktualisiert: 18:53 Uhr (5x)
(fsc)
Veröffentlicht am Dienstag, 13. März 2007 um 17:32 Uhr
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