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Ein Fanprotest richtet sich gegen unfertige Produkte, fehlende Kommunikation mit der Fangemeinde und kaum gepachte Spiele des Publishers UbiSoft.
Zurzeit richtet sich eine Protestaktion gegen UbiSoft. Gezielt geht diese Protestaktion von PC-Spielern aus, die sich durch bevorzugte Behandlung von Konsolenspielen benachteiligt fühlen.
UbiSoft hingegen schrieb in einer gestriegen Pressemitteilung, dass man die Kundenmeinungen sehr ernst nehme und E-Mails, Forenpostings, sowie Kundenbriefe in den einzelnen Fachabteilungen bearbeitet werden. Außerdem lade man Spieler zu Tests und Vorschaupräsentationen von Spielen ein. Mit der Hilfe der Kundenmeinungen würden außerdem die Hilfsangebote verbessert und ständig erweitert.
Die Spieler widersprechen jedoch diesen Aussagen. Sie räumen ein, dass UbiSoft Kundenmeinungen einholt, diese aber nicht berücksichtigt würden. Heftig in der Kritik steht die Umsetzung von Konsolenspielen für den PC, die oft fehlerhaft und unbefriedigend seien. Updates und Patches würde es hierzu auch kaum geben.
Besonders ist das Spiel Rainbow Six in die Kritik geraten. Hiervon sind die letzten beiden Versionen unfertig veröffentlicht worden und bieten einige Fehlfunktionen auf. Zum Beispiel funktioniert der Online-Modus nicht richtig.
UbiSoft hat bereits mit dem Initiator der Boykott-Aktion Kontakt aufgenommen und kündigte an, bei einem Treffen die Probleme zu diskutieren. Auch vom Urheber des Protestes gab es ein Einlenken: Die Sammlung von Mitteilungen der Spieler an UbiSoft wurde nun zeitlich eingeschränkt. Diese Spielermeinungen sollen dann gesammelt an UbiSoft weitergereicht werden.
(mst)
Veröffentlicht am Samstag, 20. Januar 2007 um 01:23 Uhr
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