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Need For Speed: Pro Speed steht für eine andere Art Need For Speed. Zum ersten Mal seit langem stehen nicht mehr illegale Straßenrennen auf der Tagesordnung, sondern das Rennen auf abgegrenzten Rennstrecken.
Heute war es uns möglich, einen ersten Blick am Controller einer X-Box 360 zu ergattern - aber nicht etwa zum Zuschauen, sondern auch zum Selbstprobieren.
Was zu aller erst auffällt, ist die neue Grafik. Hier wurde ganze Arbeit geleistet; die X-Box 360 macht dabei eine sehr gute Figur. Insgesamt sind die Texturen feiner und detailverliebter gestaltet als in den Vorgängerteilen, die sich optisch (abgesehen von der Tageszeit) nicht wirklich unterscheiden. In der einen Teststrecke, die wir befahren durften, ging es in mitten einer Wüste zur Sache. Die relativ enge Strecke ist asphaltiert, aber sobald das Auto von der Strecke abkommt, zeigt das neue Need For Speed, was wirklich neu ist.
Hierbei ist die Fahrphysik anzumerken, die sich komplett von den Vorgängerteilen unterscheidet. Auf der X-Box 360-Demo wirkte die Lenkung etwas träge, ähnlich wie es von Simulationen wie Colin McRae: Dirt bekannt ist, jedoch nicht ganz so ausgeprägt. Ab dem Moment, in dem das Auto die Strecke verlässt, geht die Geschwindigkeit stark nach unten und die durchdrehenden Räder erschweren das Zurückmanövrieren auf die Straße.
Wohl das Highlight in der Need For Speed-Reihe ist jedoch das Schadensmodell. Die recht frühe Demo konnte hierbei bereits einiges zeigen. Neben dem optischen Schaden am Auto gibt es auch Veränderungen am Handling der Wagen. An dieser Stelle unterscheidet das Spiel derzeit zwischen "leichten" und "schweren" Schäden, wobei beispielsweise die schweren Schäden zur Folge haben, dass das Auto deutlich schlechter unter Kontrolle zu halten ist und der Motor relativ ungesunde Geräusche von sich gibt.
Der in der Demo verfügbare Spielmodus erinnert an die aus Need For Speed: Most Wanted und Carbon bekannten Radarfallenrennen. Der Spieler fährt so schnell er kann durch die Checkpoints und an jedem Checkpoint wird die aktuelle Geschwindigkeit gemessen und mit vorherigen Messwerten addiert.
(ske)
Veröffentlicht am Samstag, 25. August 2007 um 00:02 Uhr
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