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Medien

Sieg für die Pressefreiheit

Ein tagelanger Disput zwischen Publisher Atari und der Freenet-Tochter 4Players wurde im beidseitigem Einvernehmen beigelegt.

Ein großer Sieg für die Pressefreiheit: Nach der Abmahnung des Online-Spielemagazines "4Players" durch Atari, haben sich heute beide Parteien geeinigt. Atari hat die angedrohten juristischen Konsequenzen sowie die Anschuldigungen gegenüber der Redaktion fallen gelassen.

Streitpunkt war der Testbericht zum Action-Adventure Alone in the Dark, das "4Players"-Chefredakteur Jörg Luibl mit 68 Prozent bewertet hat. Daraufhin forderte Atari die Löschung des Artikels und zu einer Unterlassungserklärung mit einem Streitwert von rund 50.000 EUR auf. "4Players" lehnte dies ab.

Wie es in einer Erklärung auf 4players.de heißt, freuen sich beide auf die zukünftige Zusammenarbeit. Luibl sagte am Mittag gegenüber GamePorts bereits, "sobald sich Atari juristisch zurückzieht und die Anschuldigungen zurücknimmt, ist die Sache für uns erledigt".

Mit ein Grund für das Einlenken Ataris dürfte die breite Berichterstattung in den Medien gewesen sein. Unter anderem heise.de und spiegel.de berichteten prominent über den Fall.

(fsc)

Veröffentlicht am Dienstag, 24. Juni 2008 um 18:40 Uhr

Schlüsselwörter

4PlayersAlone in the DarkAtari