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Der Branchenverband BIU hat die Vorwürfe von Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD) zurückgewiesen, es gebe unter den Mitglieder einen Zwist.
Wie der BIU auf Anfrage von GamePorts sagte, stünden die Verbandsmitglieder hinter der Entscheidung, 2009 gemeinsam die gamescom zu unterstützen. Leipzigs OB Jung sagte am Sonntag im Rahmen der Abschlusspressekonferenz gegenüber diesem Magazin, die Mitgliederzahlen in Verbänden würden sich immer mal wieder ändern, mal seien es zwölf (aktuell), mal acht.
Dem Vernehmen nach würden vor allem die bekannten Konsolen-Hersteller Sony und Microsoft schwanken. Sie würden inzwischen lieber in Leipzig bleiben. BIU-Sprecher Arjan Dhupia entgegnete: "Im Gegenteil. Beide Unternehmen planen ausschließlich für Köln."
Des Weiteren weist der BIU jede Beteiligung am Werben für die gamescom auf der diesjährigen Games Convention zurück. Über das Leipziger Messegelände flogen vergangene Woche Flugzeuge mit einem Banner, welcher die GC-Besucher 2009 nach Köln einlud - was bei der Leipziger Messe für viel Unmut sorgte. "Der BIU war hieran in keiner Weise beteiligt", so Dhupia gegenüber GamePorts.
Im Übrigen setzt sich der BIU, analog zu den Aussagen der Koelnmesse, das Ziel, mit der gamescom Besucherzahlen von "Leipzig plus X" zu erzielen.
(fsc)
Veröffentlicht am Mittwoch, 27. August 2008 um 12:23 Uhr
Schlüsselwörter
Arjan Dhupia, BIU, Burkhard Jung, Games Convention, Köln, Leipzig, Microsoft, Sony, gamescom