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Games Convention Online 2009: Ziel knapp verfehlt - Fortsetzung folgt
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Games Convention Online 2009

Besucherzahlen: Leipzig schweigt

Keine veröffentlichten Besucherzahlen, leere Hallen, geringe Begeisterung - der Beginn der ersten "Games Convention Online" lief schleppend. Kann die Leipziger Messe am Ende doch noch einen Erfolg feiern?

Ein Kommentar von Frederic Schneider

"Der erste Zuspruch ist verheißungsvoll", lässt sich Wolfgang Marzin am Freitag zitieren. Der Chef der Leipziger Messe zeigte sich zufrieden mit dem Startschuss zur Games Convention Online, und seine Presseabteilung titelt: "Erfolgreicher Messe-Auftakt".

Doch wie die GCO am ersten Tag tatsächlich abgeschnitten hat, ist unklar. Besucherzahlen veröffentlichte die Messeleitung nicht. Kurz vor Messestart korrigierte Marzin bereits die eigenen Erwartungen nach unten, da das ursprüngliche Ziel - 70.000 Besucher - als unrealistisch erschien. Selbst die nun angepeilten 50.000 scheinen nach ersten Prognosen jedoch ebenfalls unwahrscheinlich. Stattdessen hebt die Messe lediglich hervor, 74 Aussteller gewonnen zu haben.

Beobachter sprechen von leeren Hallen (Spiegel Online) oder einem "übersichtlichem" Publikum (GamePorts-Redakteur Stefan Keller). Selbst der berüchtigte "Gong-Run" zur Eröffnung für die Besucher artete lediglich in ein ödes Laufen aus. Vorbei die Zeiten, wo größtenteils Jugendliche gespannte Journalisten fast umrannten, um endlich in die "heiligen Hallen" zu kommen. Von einer "großen Begeisterung" (Marzin) ist nicht allzu viel zu spüren.

Enttäuschend ist auch die geringe Ausstellerflächer. Lediglich in einer Halle können Entwickler und Publisher ihre Neuheiten vorstellen, die andere Halle plus der Außenbereich bilden das Drum-herum, wie eine Kart-Bahn. So hat der interessierte Spieler nach gut einer Stunde bereits alles gesehen - tödlich für eine Messe, die vor allem von der Begeisterung seiner Besucher lebt.


Ernüchterung: Hohe Besucherzahlen in Leipzig blieben offensichtlich aus

Trotz alledem gibt es auch einige positive Worte über die neue GCO zu verlieren. So wird in der Branche mitunter argumentiert, durch den Trend Online-Spiele könne die GCO in wenigen Jahren der - ebenfalls neuen - GamesCom in Köln ebenbürtig werden. Bereits in diesem Jahr konnten im "Business"-Bereich der Messe gute Geschäftsabschlüsse gefeiert und neue Kontakte in der Branche aufgebaut werden.

Doch ob die Leipziger Messe ob geringer Besucherzahlen an ihrem Konzept mittel- bis langfristig festhalten kann, muss sie in den kommenden beiden Tagen (Samstag und Sonntag) unter Beweis stellen. Ansonsten, prophezeien einige Experten, ist das Experiment GCO gleich nach dem ersten Versuch schon gescheitert.

Mehr: twitter.com/GamePorts

(fsc)

Veröffentlicht am Saturday, 1. August 2009 um 00:07 Uhr

Schlüsselwörter

GCGCOGames Convention OnlineLeipzig