Bibliothek

Weitere Informationen zu dem Spiel.

Weitere Neuigkeiten
› Beckstein im Telefoninterview
› Wir sind keine Killer!
› Ein Jahr Gefängnis für Killerspieler

Funktionen

Permanenter Link

Diese Meldung als Lesezeichen hinzufügen:
Diese Meldung bei Mister Wrong als Lesezeichen hinzufügen Diese Meldung bei Google als Lesezeichen hinzufügen Diese Meldung bei del.icio.us als Lesezeichen hinzufügen Diese Meldung bei Linkarena als Lesezeichen hinzufügen

Werbung

Top-Meldung
Anno 1404: Jetzt zum Betatest registrieren
Lesen Sie mehr in den GamePorts-Neuigkeiten

Amoklauf in Emsdetten

Amokläufer spielte Doom

Deutschland im Schockzustand: Nur wenige Jahre nach Erfurt lief heute wieder ein (ehemaliger) Schüler Amok. Der 18-jährige Junge aus Emsdetten spielte nach Informationen von gamigo.de Doom 3. Ein Zusammenhang zwischen Spiel und Tat kann allerdings bislang nicht hergestellt werden.

"Das einzigste, was ich intensiv in der Schule beigebracht bekommen habe, war, dass ich ein Verlierer bin", schrieb er. Schier verzweifelt beging heute ein 18-jähriger Schüler Selbstmord. Eltern und Schüler sind geschockt.

Um 9:30 Uhr betrat der Vermummte die Schule, und es kam zu einer Auseinandersetzung mit einer Lehrerin - er schoss. Der Hausmeister, der zur Hilfe eilte, wurde mit der Gaspistole des Täters angeschossen - er schwebt in Lebensgefahr. Außerdem verteilte der Amokläufer Bomben auf dem Schulgelände; Sprengsätze an seiner Leiche verhindern, dass die Polizei an ihn herankommt, berichtet SPIEGEL ONLINE.

Laut dem Fernsehsender RTL gibt es 27 Verletzte. Darunter elf Schüler und 16 Polizisten.

Es war wie in einem Horrorfilm. Jetzt ist das gesamte Münsterland in Atem, die Behörden und Politik geschockt.

Angeblich: Doom 3 könnte schuld sein ...

Ersten Gerüchten zufolge spielte der 18-Jährige den Ego-Shooter Doom 3 von id Software (ab 18 Jahren). BILD Online-Informationen, es handele sich um Counter Strike, können nicht bestätigt werden. Ein Schüler sagte laut SPIEGEL ONLINE, dass der Junge den ganzen Tag über am Computer Spiele zockte.

Ob das Computerspielen jedoch für den heutigen Amoklauf verantwortlich war, ist unklar. Zuletzt brachte Robert Steinhäuser anno 26. April 2002 die Spielebranche in Verruf, da viele Politiker Counter Strike als Ursache für den damaligen Amoklauf in Erfurt ausmachten. Die Spieler wehrten sich jedoch: Die Politik würde pauschalisieren.

SPD-Innenexperte fordert Verbot von "Killerspielen"

Erste Politiker äußern sich zum heutigen Vorfall. In der Netzeitung fordert der SPD-Innenexperte Dieter Wiefelspütz ein Verbot von "Killerspielen". Man müsse sich generell mit der Jugendgewalt befassen. Er stellte jedoch auch klar: Nicht jeder, der Shooter spiele, werde "automatisch zum Massenmörder".

"Ich kann also Dünger zur Detonation bringen?"

GamePorts liegen Internetbeiträge aus Foren vor, in der er sich unter dem Pseudonym "ResistantX" über Bomben informierte. In einem Forum zeigte er sich zum Beispiel erstaunt, dass man Dünger zur Explosion bringen könnte. "Lol", schrieb er, "ich kann also Dünger zur Detonation bringen?" Ein Internetuser warnte ihn allerdings davor, damit herum zu experimentieren, verfasste trotzdem eine Anleitung.

Eine weitere Zusammenfassung der Geschehnisse finden Sie auf gamesfire.at.

Erstellt: 16:03 Uhr / Viermal aktualisiert

(fsc)

Veröffentlicht am Montag, 20. November 2006 um 18:15 Uhr

Kommentare

Diese Kommentare müssen nicht mit der Meinung des Herausgebers oder der Redaktion übereinstimmen.

T3MR0I () oh man oh man nur weil ein paar leute durchdrehen werdenw eider asl spiele als ausrede genommen.
Stefan Keller () [quote][i]Original von T3MR0I[/i] oh man oh man nur weil ein paar leute durchdrehen werdenw eider asl spiele als ausrede genommen.[/quote] /signed
KQ_27 () die die behaupten das i-welche games was damit zu tun hätten sind einfahc nur lachhaft. Die schuldigen (wenn man überhaupt welche finden kann) sind die jenigen die wegschauen unnd/oder mobben...
JDS () Er hat im Spuren im Netz hinterlassen, er war auch nur ein Mensch. Google liefert sehr interessante Ergebnisse. Ich hoffe, dass irgendwann herauskommt, warum er das getan hat, damit sein Tod nicht völlig ohne Aussage bleibt.
Just me () Leute es is echt schlimm un scheiße was da passiert is aber nur weil so nen Idiot da Cs un weitere Zocker spiele gespielt hat wird das wieder als Grund genommen ey der hat nen Jahr schon vorher im Netz bekannt gegeben das der dat macht...denkt mal nach bevor ihr wat behauptet...Armes Deutschland!
Stefan Keller () Ja sicher ist das schlimm, aber für Politiker ist das gefundenes Fressen... Dann waren ebend die Spiele schuld - und nicht etwas das vollkommen sinnfreie Bildungssystem - oder gar unsere intolerante Gesellschaft...
Markus () Hallo, das wird wieder ein gefundenes Fressen für die Politiker sein, um die "Killerspiele" zu verbieten. Doch die eigentlichen Hintergründe, wo man mehr präventive Maßnahmen ergreifen sollte, werden dann wieder von den "Killerspielen" überdeckt. Ich denke, dass, wenn man mal etwas im Internet liest, seine Forenbeiträge durchgeht und sich seine Webseite anschaut erkennt, man, dass der Junge psychisch am Ende war, er hatte Probleme und lebte in einer eigenen Welt. Diese Dinge müsste man eher den Kampf ansagen, das Mobbing in der Schule, da müsste etwas gegen getan werden, anstatt es wieder gleich auf die ach so bösen "Killerspiele" zu schieben. Vielleicht, wenn man sowieso schon psychisch krank ist, geben solche Spiele noch den Rest zu solchen Taten. An unserer Schule wollte sich jetzt eine Schülerin der 8. Klasse vor einem Zug werfen: Der Grund Mobbing. Bekannt wurde es aber dennoch nicht. Die Polizei hat sie so gerade noch von der Brücke geholt und es konnte nur verhindert werden, weil ihre Freundin so schnell geschaltet hat und ihre Eltern informierte, als sie den Abschiedsbrief las. Die Stellen für Beratungslehrer oder Schulpsychologen werden gekürzt, Schüler haben keine Anlaufstellen mehr, wenn sie Probleme haben. Viele Lehrer haben zudem nicht die Zeit, oder es fehlt ihnen einfach die Ausbildung solchen Leuten zu helfen. Bei vielen Leuten werden solche psychisch labilen Fälle entweder gar nicht oder auch erst sehr spät erkannt, bis ihnen dann von Fachleuten geholfen werden kann. Die Politik sollte sich nicht zu sehr auf das Thema "Killerspiele" einschießen. Viel mehr sollten die wahren Gründe gesucht werden und ich denke auch als Nicht-Psychologe liest man aus den Forenbeiträge und von der Homepage des Täters, dass er psychisch krank war und Hilfe bräuchte. Die Politik sollte viel mehr zusehen, dass solche Situationen an Schulen besser gelöst werden, die Schüler Vertrauenslehrer oder Psychologen bekommen, Leute, an die sie sich wenden können, um Hilfe zu erfahren. Dieser Amoklauf ist ein Beispiel dafür, dass es noch an ganz anderen, wichtigeren Stellen hapert. Spiele kann man sich egal wie besorgen, da nützt das schärfste Verbot nicht, solange sie weiter produziert werden. Geht man jedoch an die Spieleindustrie, muss man die Film- und Fernsehindustrie auch drannehmen und dort vieles verbieten, aber auch dieses sind, denke ich nicht die Hauptgründe für die Tat. Die Politik muss was tun, sie müssen zusehen, dass solchen Leuten eher geholfen werden kann, dass sie schneller auffallen und auch wieder gesund werden, denn sonst war dieses mit Sicherheit kein Einzelfall. Markus
Thun () OMG das sind doch nur wieder billige Ausreden. Was hatten die anderen denn auch gemeinsam? Sie gehen in die Schule, hören Radio, gucken Fernsehen, hören Musik, haben Eltern, trinken Milch. . . omg wenn man es so sehen würde, könnte man es auf alles mögliche beziehen!
GIGAN () es war auch kein einzelfall
santa maria () der hat einen score von 1 zu 27 !!!?? das
pg in cs () nur weil l dumme leuts keine freund e haben soll cs jetzt verboten werden oh mein gott so was armes kan ja sein dsa in emsdetten nciht schön wa bare so was zu verbieten andere verdienen ihr geld mit so waas wen die gut in cs sind
lol. () ok der konnte cs aber deswegen muss ma se net verbieten
unknow () das is wirklich nur noch dämlich was hier vor sich geht .. weil einer von millionen durchdreht sollen alle anderen drauf verzichten ?!?! weil einer psychisch labil ist oder keine freunde hatte ?!?!
Martin G. () @Markus Da wir im "neokonservativen Turbokapitalismus" leben und zur Leistungsgesellschaft verdammt sind muss diese Gesellschaft es auch aushalten dass Menschen auf der Strecke bleiben. Wenn sich einer von dehnen eine Knarre schnappt und seine Gerechtigkeit umsetzen, dann muss man das akzeptieren oder da anfangen wo es weh tut. An sich selber an seinem Umfeld und an der Gesellschaft. Hmm, ich glaub Killerspiele zu verbieten zu schreien ist einfacher für einen Hinterwäldler ala Bosbach, Söder, Stoiber & co.
egal () Ja Leute, Hauptsache man braucht sich nicht ändern. Ich frag mich nur wer da krank ist? Bastian oder der Rest!
Denis Etzold () Wer von Euch hat die letzte Woche Bild gelesen??? Also so brutal wie CS da dargestellt wird ("Eine Jagd mit Raketenwerfern") ist es nun wirklich nicht. Dass gewisse Leute das ins Reale umsetzen, ist natürlich sehr ärgerlich, vor allem für Spieler die wirklich nur den Spaß am Spiel suchen. Und wenn nur jeder Fünfte geistig nicht so fit wäre, hätte wir jeden Tag einen anderen Amokläufer. Die Zahl der Spieler ist nämlich viel zu hoch. BTW: CS und Raketenwerfer? Das ist mir neu :rolleyes:
Stefan Keller () Vielleicht wäre es zudem nicht ganz schlecht, wenn man mal Google bemühen würde nach dem Abschiedsbrief vom Basti und den mal liest. Dem gings nämlich um VOLLKOMMEN andere Dinge, als es die Medien immer hinstellen. Die zitieren nämlich die beiden Zeilen "Ich hasse euch alle" und "Ich bin jetzt weg...". Super :rolleyes: Der Brief ist aber viel länger - und er prangert auch sehr viele Missstände unserer Gesellschaft an. (Wobei ich nicht abstreiten möchte, dass der Amoklauf nicht in Ordnung ist - aber es wäre doch mal sehr angebracht, wenn man sich mal die Umstände, die zu ihm geführt haben, vor Augen hält) Außer Counterstrike habe ich auch alle seine Lieblingsspiele gespielt - und ich plane nun wirklich nicht, irgendwo Amok zu laufen :rolleyes:
Frederic Schneider () Stefan: Du wurdest auch nicht in der siebten Klasse von einem Hauptschüler geschlagen, bist zweimal sitzen geblieben, man hat dir nicht das Mädchen ausgespannt - von einem guten Freund -, und auch sonst hast du mit unserer Gesellschaft allenfalls die normalen Probleme. Der Junge war am Ende. Das auf CS und Co. zu schieben, ist ein Fehler.
Stefan Keller () Habe ich was anderes geschrieben? Ich kann ihn verstehen! Auch was in seinem Abschiedsbrief stand. Aber die lieben Medien (in erster Linie das TV) zerhacken den Brief soweit, dass er ins Spiele-sind-böse-Schema passt... Die sehen die Hintergründe nicht!
Pokerface () Naja, erst ist CS schuld, jetzt ist DOOM schuld. Dann finden sie noch FarCry, Splinter Cell (da wird ja zum Mega-Agenten-Killer ausgebildet) und und und... Nun ich möchte, auch als Gamer mal sagen, dass solche Spiele nicht umbedingt Gewalthemmend sind. Aber zwischen Spiel und Realitäte ziehen 99,999% immer eine klare Linie. Und diese 0,0001%, dass sind die Menschen, welche ganz andere Probleme haben. Denn, um solche verzweifelten Taten zu vollbringen, gehört schon mehr dazu. Dort gibt es ganz andere, wesentlich stärkere, Faktoren. Dort ist es zuerst das soziale Umfeld, wie steht es mit der Familie, wie ist der Zusammenhalt, an welche Freunde gerät man, wie ist die Schule, was musste man durchmachen. Dann ist es natürlich auch an der Erziehung der Eltern (wobei ich nicht die Schuld auf die Eltern des Emsdetter Schülers schieben will), wie kümmert man sich um seine Kinder, wie werden Problem aufgearbeitet oder werden sie das überhaupt. Daher die Ursachen bei Computer-Spielen zu suchen (btw: Finde ich den Aufreißer "Killer-"Spiele mehr als unverschämte Verleumdung) einfach nur oberflächlich und dumm. Aber warscheinlich traut sich nur keiner die Schuld wo anders zu suchen. Denn wenns die Eltern sein sollen, dann gibts Streit mit anderen Eltern. Schiebt mans auf die Lehrer, dann gehen die Lehrer auf die Barrikaden und alles verliert sich wieder in Debatten um Pädagogik und Geld. Ist es das Fernsehen kommen die Medienkonzerne etc. usw. Natürlich ist es von mehr abhängig, meine persönliche Empfehlung wären mehr Beratungslehrer und ein offenerer Umgang an Schulen. Diesen Punkt werde ich jetzt nicht weiter ausführen, da ich das Thema allein schon auf ein ganzes Seminar verteilt habe.
Wichtig () Also wenn man eure Kommentare dazu hört, ja denn glaube ich langsam das der Pisa Test recht hatte :> Kleine Kinder(So 12-16Jährige) die dazu unglaubliche Argumente geben...naja meine Meinung: Die Spiele werden sowieso net verboten und wenn wird es nichts ändern also wir werden einfach weiterspielen..

Kommentar abgeben

Mit dem Verfassen eines Kommentares wird Ihre IP-Adresse gespeichert. GamePorts behält sich ferner vor, Ihren Kommentar zu löschen, sollte dieser gegen geltendes deutsches Recht und/oder gegen die guten Sitten verstoßen.

Nick:

Thema:

Text: