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John Riccitiello, Chef von Electronic-Arts, spricht in einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung über das angeregte Verbot von Killerspielen. Außerdem äußert er sich über die neue Zielrichtung von Spielen und das wachsende Thema Konsole.
Riccitiello weißt in der Süddeutschen Zeitung ausdrücklich das Vorturteil zurück, Ego-Shooter würden das Töten trainieren. Besonders in Deutschland und Europa seien ein Gewaltdarstellungen in Computerspiele ein umstritteneres Thema als in anderen Ländern, in Nordamerika seien zum Beispiel Nackdarstellungen heikler.
Seiner Ansicht nach sollten Computerspiele auch das wiederspiegeln, was die Spieler mögen und wünschen. Er kritisiert, dass bei Computerspielen das verboten werden sollte, was bei Filmen erlaubt sei.
Der EA-Boss macht aber auch klar, dass Electronic-Arts bei einem Verbot keine Spiele mit Gewaltdarstellungen mehr in Deutschland verkaufen würde. Er gibt aber auch zu bedenken, dass die Shooter gar nicht das Hauptgeschäft EAs seien und noch nicht mal unter den Top 3 meist verkaufen Genres stünden.
Dennoch ist er wenig erfreut, über ein gefordertes Verbot: "Es wäre eine Schande, wenn solche Produkte nicht mehr erscheinen dürften." Besonders, da Crytek ein junges Entwicklerstudio in Frankfurt ein Partner sei und zur Zeit den Ego-Shooter Crysis entwickle.
Im restlichen Interview spricht Riccitiello über den restlichen Markt der Computerspiele und der Entwicklung für Spielekonsolen. Das komplette Interview finden Sie auf sueddeutsche.de.
(mst)
Veröffentlicht am Samstag, 25. August 2007 um 00:53 Uhr
Schlüsselwörter
Electronic-Arts, Interview, John Riccitiello, Killerspiele, Süddeutsche