Kampfdinos

Schon weit vor der Games Convention interessierte sich unsere Redaktion für den kommenden Echtzeitstrategiehit Paraworld.

Doch erstmals auf der größten europäischen Computerspielemesse konnten mehr als Trailer oder Screenshots gesehen werden. © bei dem jwg. Hersteller dieses ScreenshotsTeilweise sind ja schon erste Details zum Spiel im Umlauf. Neben vier Völkern (davon drei spielbar) soll es fünf Klimazonen (unter anderem Jungel und Savanne) geben und jedes Volk soll Spezialeinheiten haben. Die "5" spielt auch eine große Rolle bei der Anzahl an Epochen. Doch auf Nachfrage wurde auch erstmals erwähnt, dass jeder Dino speziell auf die Klimazonen reagiert und Wachstum und anderes beeinflusst. Fünfzig Tierarten, wobei 40 detailgetreu sind, und viele weitere kleine Details in den Welten lassen das Spiel größer und noch interessanter erscheinen.

Jedes Volk wird seine speziellen Dinos haben und extra noch ihre Helden, welche realen Helden nachempfunden wurden. Dabei sind die T-Rex oder andere Spezialdinos auf eine Anzahl von maximal drei beschränkt.
Doch einen Großteil der kämpfenden Einheiten stellen normale Kampfdinos dar. Einige davon zerstören besser Gebäude, andere schwimmen durch Seen und Meere, um den Gegner schnell und effektiv zu besiegen.
Ein Volk wird technologisch fortgeschritten sein, ohne dabei das Gleichgewicht im Spiel zu stören. Die Ballance ist aber auch bei Wirtschaft und der Umwelt wichtig. Freilaufende Dinosaurier werden Nester haben, in welche sie sich bei Nacht zurückziehen und ihre kleinen Kinder aufziehen. Zerstört man diese Nester, wird es keinen Nachwuchs mehr geben. Die Wirtschaft besteht aus der Industrie des ganzen. Farmen und Fischerbote werden für die nötige Nahrung sorgen, Holzfäller für die nötigen Bretter.

Ein besonderes Feature ist, dass alle getöteten Tiere und Gegner einen Skillpunkt auf das Konto bringen. Diese wiederrum erhöhen die Erfahrenheit der Kämpfer und können benötigte Erweiterungen freischalten. Freischalten muss man aber auch die Aufbauten der Dinos. So kann man je nach Forschungslevel und Volk bestimmte Erweiterungen auf seine Kampfeinheiten bauen. Erreicht man ein höheres Forschungslevel, kann man per Knopfdruck alle Einheiten aufpolieren. Ein weiteres Feature ist das Schatzkistensystem. Man wird im Laufe der Karten verschiedene Items mit verschiedenen Wirkungsweisen finden. Diese werden entweder den gesamten Einheiten oder einem Helden zugeordnet. Bewirken tut dies zum Bespiel eine höhere Sichtweite oder eine bessere Durchschlagskraft.

Ein bisher misteriöses Feature ist das Dimensionstor, bei welchem wir leider keinen weiteren Kommentar bekommen konnten.

Alles in allem kann man mit Paraworld im ersten Quartal des nächsten Jahres rechnen. Die Vielfalt an Einheiten (Sumoringer, Ninjas oder ähnliche) erlauben viele taktische Möglichkeiten und ergänzen sich hervorragend mit dem jetztigen Spielkonzept. Das Spiel hat echtes Potential, es nach ganz oben zu schaffen und erhält deshalb den Ersteindruck hervorragend.