Unser erster Eindruck

Fast zwei Wochen sind seit der diesjährigen Games Convention schon vergangen. Die Flut an GC-Vorschauen reißt auch bei uns trotzdem lange noch nicht ab. Der nächste Titel, den wir präsentieren, ist ein Spiel, das schon lange von Strategiefans erwartet wird und in die Konkurrenz zu Microsofts Age of Empires treten soll.

Hier wird Konkurrenz klein geschrieben. Mit Sparta: Ancient Wars wird zwar ein gerneverwantes Produkt zu Age of Empires auf den Markt gebracht, dennoch beruft sich Publisher Playlogic lieber auf eigene Stärken, die sich aber auch sehen lassen können.

Thorsten Hess, ein ehemaliger Designer von Siedler 2, soll vor allem den Wuselfaktor auch in Sparta integrieren. Eigens dafür wurde eine 3D- und Physikengine entwickelt, die zeitgemäße Grafiken in die Handlung einbringen und diese durch ausgefeilte Animationstechniken unterstützen soll. So kann beispielsweise ein Katapult Steine schießen, um Häuser zu zerstören. Der abprellende Stein wird aber nicht einfach ausgeblendet, sondern kann unter Umständen sogar Dorfbewohner erschlagen. Aber auch die Tatsache, das Holz verbrennt und dicht aneinander gebaute Häuser mit entzündet, zeigt, dass auf Realität Wert gelegt wird.

Zur Story von Sparta: Ancient Wars gibt es auch einige interessante Details. So wird das Spiel um 700 bis 300 vor Christus spielen. Drei Völker wurden in das Spiel eingebaut. Evolutionsstufen wie in Empire Earth wird es aber nicht geben. Interessant ist das Feature, dass sich Einheiten beliebig ausrüsten können: Liegengelassene Kampfmittel oder Streitwagen von Gegnern können eigene Einheiten sich zu Eigen machen.

Der aktuelle Entwicklungsstand hinterlässt ein paar gute Eindrücke, die man in einigen Spielen vermisst. Einziger Nachteil an dem Spiel: Sparta wird erst für Ende des nächsten Jahres erwartet. Bis dahin müsste eventuell die Engine wieder aufpoliert werden, um auch noch bis zur Veröffentlichung des Spieles auf dem neusten technischen Stand zu sein.