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Terrorist Takedown 2

Ziemlich schlecht

Veröffentlicht am Freitag, 21. März 2008 von Marco Gödde

Zum ersten Mal bewerte ich ein Spiel bereits im Titel der Rezension. Aber das ist Terrorist Takedown 2 nun mal. Im Grunde können Sie hier bereits aufhören zu lesen und sich besseren Spielen widmen. Weiterlesen sollten Sie dennoch. Schließlich sind wir ja auch dazu verpflichtet, Ihnen zu sagen warum Terrorist Takedown 2 ziemlich schlecht ist.

Ziemlich belanglos, schwer und hässlich

Eigentlich ist Terrorist Takedown 2, trotz der Zwei im Namen, der sechste Teil der Serie. Und erstmals ziehen Sie als Mitglied einer deutschen Spezialeinheit durch den Mittleren Osten. Ihr Name ist Schröder und Sie führen als Hauptmann ein drei Mann starkes Team in den Kampf gegen skrupellose Entführer und Selbstmordattentäter. Ziel ist die Befreiung entführter Ausländer. Das war es dann auch schon mit der Geschichte und mehr brauchen Sie auch nicht zu wissen, um auf alles zu schießen, was nicht bei Drei hinter die nächste Ecke in Deckung gesprungen ist.

Also rennen Sie durch ziemlich verwinkelte, ziemlich eintönige und trotz des Einsatzes der Jupiter-Engine aus F.E.A.R. ziemlich hässliche Schlauchlevel. Verlaufen unmöglich. Alle paar Schritte springt Ihnen ein ziemlich dämlicher und dennoch ziemlich tödlicher Gegner vor den Lauf Ihrer ziemlich hässlichen Waffe, die Sie schon in jedem anderen Egoshooter gesehen haben. Nur eben hübscher. Gleiches gilt für den Sound. Die Waffen klingen dünn und allesamt gleich. Die Explosionen der Handgranaten sind optisch und akustisch ein Witz. Die Stimmen der Sprecher klingen zu gewollt und wirken eher komisch als ernsthaft. Musik gibt es lediglich in den Menus.

Dazu gesellt sich ein ziemlich happiger Schwierigkeitsgrad. Selbst auf dem niedrigsten der drei Schwierigkeitsgrade fällt das Überleben verdammt schwer. Munition finden Sie nur selten und da die Waffen ihre Patronen kurioserweise nur im Dauerfeuer in die Gegend rotzen, stehen Sie schon mal mitten im Level nur noch mit dem Messer in der Hand da und können erwartungsfroh Ihrem nahen Tod ins Auge blicken, denn im Nahkampf sehen Sie sprichwörtlich keinen Stich. Erschwerend kommt die unpräzise, schwammige Steuerung hinzu. Was Ihr kurzes Soldatenleben nicht eben verlängert, sondern nur die Spielzeit streckt. Und dennoch ist das Spiel ziemlich schnell vorbei. Gerade Mal vier bis fünf Stunden wird Sie Terrorist Takedown 2 beschäftigen. Falls Sie überhaupt so lange durchhalten. Immerhin können Sie jeder Zeit speichern.

Bliebe noch der Mehrspielermodus. Doch die drei konversativen Standardmodi Deathmatch, Teamdeathmatch und Capture the Flag finden auf gerade mal drei schlecht gestalteten Karten statt. Immerhin für bis zu 16 Spieler, falls Sie die überhaupt finden. Und damit ist der Mehrspielerteil, wie auch der Rest des Spiels, eben ziemlich schlecht.

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