Veröffentlicht am Sonntag, 24. Februar 2008 von Patrick Wieth
Insgesamt fällt der Bericht nun etwas negativ aus, was nicht heißen soll, dass dieses Spiel nur etwas für ein Rehabilitationszentrum für unheilbare Alkoholiker ist. Denn trotz allem ist das Heroes of Might and Magic Fundament ein solides Mauerwerk für ein gelungenes Spiel. Die Änderungen die an der Spielmechanik vorgenommen wurden, sind hier leider nicht gelungen und zudem nicht sehr zahlreich. Die Grafik ist nicht umwerfend, erfüllt aber ihren Zweck und ist für dieses Genre meiner Meinung nach völlig ausreichend. Die etwas langen Ladezeiten sind auch keine Erfindung der Macher von Spaceforce Captains sondern schon in HoMM:5 vorhanden gewesen. Trotzdem denke ich dass Spieler die mit der Fantasy Welt von Heroes nichts anfangen konnten hier sicher auf ihre Kosten kommen und auch Spieler die sich im Genre heimisch fühlen und von Raumschiffen sowieso begeistert sind. Wer allerdings Heroes of Might and Magic viel gespielt hat wird hier sehr enttäuscht sein, da einfach viel zu wenig geändert wurde. Außerdem gibt es keinerlei Multiplayer und auch die mitgelieferten Szenarien sind recht mau. Bleiben nur die drei Kampagnen. Insgesamt kann das Spiel nicht mit Heroes of Might and Magic mithalten. Auch das Tutorial ist wenig aufschlussreich, da es gewisse Aussetzer aufweist, aber da viele mit dem Spielprinzip vertraut sein dürften – was nicht zuletzt an der Bekanntheit von Heroes liegt – sollte das nicht weiter schlimm sein. Abschließend lässt sich noch sagen: "Joaa das ist ein Riesenhimbeerbonbon".
Pro und Contra
+ Aufbaustrategie, Rollenspiel und Taktikspiel in einem
+ Konzept von Heroes of Might and Magic
+ Viele Technologien
- Schwache Story
- Schlechte Umsetzung und Anwendung der HoMM:5 Engine
- Kein Multiplayer
- Wenig Abwechselung
Einzelwertungen:
Spielspaß: 63 Prozent
Grafik: 75 Prozent
Akustik: 61 Prozent
Bedienung: 85 Prozent
Mehrspieler: nicht vorhanden
Gesamt: 61 von 100 Prozent.