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Painkiller: Overdose

Straight Shooter

Veröffentlicht am Dienstag, 12. Februar 2008 von Marco Gödde

Unterdosiert

Spielerisch stellt sich bei Painkiller Overdose schnell Gewohnheit, um nicht zu sagen Langeweile ein. Sie wandern durch die zwar schicken und variantenreichen geformten, aber grafisch nicht mehr ganz auf der Höhe der Zeit befindlichen, Levelabschnitte. Darin schießen Sie auf besagtes Kanonenfutter, dass sich Ihnen in einer Masse entgegenwirft, dass es eher an ein All-You-Can-Eat-Buffet erinnert. Ist ein Abschnitt gesäubert, geht es weiter in den nächsten. Taktisch fordernd ist das Ganze nicht. Wie zu seeligen Doom-Zeiten lautet die Devise: Ballern, Ballern, Ballern. Dass das Ganze dennoch Spaß macht, liegt wohl eher an seiner Schlichtheit.

Lediglich die neuen Schicksalskarten, die sich in versteckten Nebenräumen finden lassen und mit denen Sie Belials Spezialkräfte freischalten, bringen etwas Abwechslung in die Standard-Shooterkost. Wirklich oft einsetzen tun Sie diese aber auch nicht.
Die akustische Untermalung schwankt zwischen rockigen und orchestralen Klängen und weiß zu unterhalten. Auf Dauer stören aber die immer gleichen Kommentare Ihres dämonischen Alteregos. Dafür krachen die Effekte ziemlich gewaltig.

Im Mehrspielerbereich herrscht dagegen tote Hose. Zwar macht es naturgemäß mehr Spaß, sich mit menschlichen Gegnern zu messen. Allerdings finden Sie kaum welche auf den leeren Servern. Hier wäre dem vollkommen turniertauglichen Spiel mehr Erfolg bei den Spielern zu wünschen.

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