Veröffentlicht am Samstag, 23. August 2008 von Redaktion
Heute griff der Projektleiter Frederic Schneider ins Geschehen ein. Dies hatte zur Folge, dass unsere Korrespondenten einerseits Verstärkung bekamen, andererseits aber zum ersten Mal in diesem Jahr einen umfangreichen Blick auf die Besucherhallen erhaschen konnten.
Von Denis Etzold, Stefan Keller, Christopher Klose, Frederic Schneider, Patrick Wieth und Qiong Wu
Der Sonnabend ist bekanntermaßen der stärkste Tag der GC. Das war schon 2002 so und das ist auch immer noch so. Am heutigen Tag haben wir es uns wieder nicht nehmen lassen, den Run erneut zu filmen.
Durch Zufall sahen wir auch Daniel Budimann und Simon Krätzschmar von MTV GameOne. Sie haben sich in ihre Wikinger-Schale geschmissen und "gegen den Strom" gegen die Massen angekämpft.

Die GC ist vor allem deshalb eine klasse Sache, weil die Stimmung in der Publikumshalle gigantisch ist - nicht zuletzt am Messesamstag, also heute. Mit am lautesten war es jedoch beim Hardware-Hersteller Razer, welcher hunderte Jugendliche zum lautstarken Mitmachen animierte. Bereits Schlüsselbänder und T-Shirts als Lohn genügten, um sie in Extase zu bringen. Die Nachbarstände, etwa von Tochiba, hatten das Nachsehen, mussten sie nämlich die Lautstärke den ganzen Tag über ertragen.

Die Entscheidung des BIU steht fest: Die Spielemesse, die von ihnen unterstützt wird, soll ab nächstem Jahr in Köln stattfinden. Was mit der Games Convention in Leipzig ab 2009 wird, soll erst morgen in einer Pressekonferenz bekannt gegeben werden. Es verdichten sich sogar die Berichte, dass die Koelnmesse einen Bestechungsversuch gestartet hat, um eine GC 09 im Keim zu ersticken, im Tausch gegen den Games Award, der dann in Leipzig bleiben soll.
Anonyme Kritiker haben heute Flugblätter verteilt, in denen sie ihren Unmut kundtun, zum Nachdenken aufrufen und letztlich aus "tatsächlichen" Gründen, wie es in der Justiz so schön heißen würde, die GamesCom zu boykottieren.

Unser Redakteur Qiong Wu durfte heute ein wundervolles Treffen mit den Machern von Book of unwritten Tales erleben, ein sehr vielversprechendes Adventurespiel, für den Adventureliebhaber Qiong ein absolutes Juwel.
Zusätzlich konnte er noch super wiederverwendbare Eiswürfel abstauben (super Sache!), ein T-Shirt vom "Tod" und natürlich wie immer jede Menge Visitenkarten von Entwicklern und Pressesprechern.
Alleine heute waren 11.000 Menschen mehr auf der internationalen Leitmesse in Leipzig. Insgesamt heißt das 81.000 mal wurden die Drehkreuze in Anspruch genommen. Die Menschen wissen nicht, ob auch nächstes Jahr eine Games Convention stattfinden wird. Aber nicht nur die Angst treibt sie in die Hallen. Das riesige Programm und das Angebot zeigen wie immer ihre Wirkung.