Veröffentlicht am Freitag, 23. November 2007 von Redaktion
EA Sports stellt dem passionierten Spieler von Fußballsimulationen in diesem Jahr die Frage: "Can you FIFA?" Die Frage, die sich uns stellt, ist aber eher, wie FIFA in einer weiteren Runde im Duell gegen Konamis Pro Evolution Soccer abschneidet.
Von Timo Reinelt
FIFA 08 ist mittlerweile die 15. Auflage der FIFA-(Football)-Reihe (dazu gibt es noch allerhand Ableger wie FIFA WM 2006) und nach wie vor gehört dazu ein gewaltiges Paket an Lizenzen, das alle möglichen Ligen, wie die bekannten aus Deutschland, England, Spanien und Italien, aber auch etwas unbekantere, wie die Ligue 1 Orange aus Frankreich, abdeckt. Dazu gibt es allerhand Nationalteams. Hier liegt eigentlich das Hauptargument gegen PES.
Die vielen Spieler wurden wie immer meist recht wahrheitsgetreu in ihren Fähigkeiten, aber auch in ihrem Aussehen, nachgebildet. Manchmal ist das mehr, manchmal weniger gelungen.
Das Spielgefühl ist ein zweischneidiges Schwert. Insgesamt spielt sich FIFA 08 sehr rund und ausgewogen, die Spielzüge, die man erreichen möchte, schafft man meist auch.
In manchen Bereichen schwächelt das Spiel aber: Weitschüsse sollten natürlich nicht zu gefährlich sein, doch bei FIFA ist ein Treffer aus weiter Distanz eine Rarität - entweder geht der Ball in den dritten Stock, oder Richtung Eckfahne. Das ist bei Situationen, die optimal für einen Weitschuss scheinen, ziemlich frustrierend.
Auch die tödlichen Pässe funktionieren oft nicht so, wie man es gerne möchte: Entweder sie fallen dem Torwart direkt in die Arme oder sind so kurz, dass sie von der Abwehr abgefangen werden.