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Enemy Territory: Quake Wars.

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Enemy Territory: Quake Wars

Nicht Fisch, nicht Fleisch

Veröffentlicht am Dienstag, 9. Oktober 2007 von Marco Gödde

Wechselhaft

Anders als beim großen Konkurrenten regelt sich auch das Belohnungssystem. Zwar erarbeiten Sie sich durch Abschüsse und das Erledigen von Missionen Erfahrungspunkte, mit denen Sie im Rang aufsteigen und klassenspezifische Belohnungen, wie zum Beispiel eine Granatwerfer für den Techniker/Konstruktor, eine Maschinenpistole für den Geheimagenten/ Infiltrator oder eine schnellere Zeilerfassung für den Raketenwerfer des Soldat/Aggressor. Allerdings behalten Sie Ränge und freigeschaltete Upgrades lediglich für den Zeitraum einer Runde beziehungsweise einer Kampagne. Nur Ihre gesammelten Erfahrungspunkte werden global gespeichert und lassen sich via Internet mit anderen Spielern vergleichen.

Technisch braucht sich Quake Wars nicht vor der Konkurrenz zu verstecken. Die Karten sind groß, abwechslungsreich und schick gestaltet. Solange Sie sich nicht in Innenräume wagen: Hier verliert die modifizierte Doom 3-Engine kurioserweise stark. Figuren, Fahrzeuge und Objekte sind ausreichend detailliert. Und die schicken Fahrzeugcockpits suchen ihresgleichen. Jedoch nehmen sie einen Großteil des Bildschirms ein und versperren so die Sicht. So schalten Sie diese also am Anfang mal zum Angucken an und später für die bessere Übersicht wieder aus. Gelungen sind auch die Effekte. Gerade auf Seiten der Strogg, wenn beim Orbitalschlag der orange Lichtstrahl der Ionenkanone über den Boden wandert oder der Cyclops-Mech seine explosiven Energiebälle verschießt.

Allerdings dürften kommende Highlights wie Call of Duty 4 oder Unreal Tournament 3 hier noch einiges drauflegen. Selbst das ältere Battlefield 2142 sieht vergleichsweise an einigen Stellen besser aus. Wenn Sie dann noch die Grafikeinstellungen reduzieren, verliert Enemy Territory sehr stark am optischem Reiz. Jedoch sollten Sie bedenken, dass nicht der jenige gewinnt, dessen Kugel schicker aussieht, sondern der jenige, dessen Kugel schneller fliegt. Sprich der jenige, mit der höheren FPS-Zahl. Und das ist meistens derjenige mit den reduzierten Details.

Beim internen Serverbrowser gewinnt Quake Wars dagegen das Duell gegen die Konkurrenz der Battlefield-Reihe klar und deutlich. Der Serverbrowser ist schnell, leicht zu handhaben und bietet jede Menge Filterfunktionen, was Ihnen die Suche nach dem passenden Spielplatz immens erleichtert. Das Anticheat-Programm "Punkbuster" ist bereits mit an Bord, genauso wie eine Freundesliste. Was dagegen fehlt ist "Voice over IP". So müssen Sie also entweder auf den integrierten Schnellchat per Tastatur oder ein externes Programm wie Teamspeak zurückgreifen. Für Clans bietet sich letzteres ja sowieso an.

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