Veröffentlicht am Dienstag, 4. März 2008 von Qiong Wu
Und wieder einmal halte ich, nach etwas längerer Pause, ein Adventure Spiel in meinen Händen. Diesmal ist es "Die Kunst des Mordens - Geheimakte FBI", ein Spiel das auf den ersten Blick mit einem schönen Argument Überzeugen kann - der Protagonistin. Weibliche Protagonisten in unserem Zeitalter sind ja jetzt auch im Adventure Genre seit Kings Quest und The Longest Journey keine Seltenheit mehr (und man könnte fast sagen, sogar mittlerweile etwas beliebter als ihre männlichen Kollegen) und gerade Die Kunst des Mordens kann mit Nicole Bonnet eine niedliche Hauptdarstellerin vorweisen.
Und Nicole Bonnet ist nicht nur hübsch und intelligent, sie ist auch noch eine FBI Agentin.
Gleich nach dem Start des Spiels wird eine gruselig-spannende Atmosphäre aufgebaut, Nicole Bonnet beweist sich auf ihrem ersten Live-Einsatz mit einem Kollegen.
Zunächst scheint alles ruhig. So ruhig, dass Nicoles Kollege dieser aufträgt einen Kaffee zu besorgen. Doch auf dem Weg zurück fallen Schüsse und Nicole kann den sterbenden Kollegen nur noch einige rätselhafte Worte entlocken, ein mysteriöses Rätsel beginnt.
Der Spieler steigt in das Geschehen ein, als Nicole gerade wieder in den Arbeitsalltag einsteigt und von ihrem Chef den Auftrag bekommt einer Serie von Morden auf den Grund zu gehen.
Die Kunst des Mordens spielt sich genreüblich wie jedes andere Point & Click Adventure, als Extra dienen lediglich der als Handy verwendbare PDA und eine für erfahrene Spieler gegebenenfalls überflüssige Funktion, das Aufzeigen von verwendbaren Gegenständen in einem Raum.
Die gezeichneten Hintergründe wirken gelungen, wenn auch ein wenig kalt, trotzdem, oder gerade deshalb, passen sie durchaus zu der Atmosphäre im Spiel.