Veröffentlicht am Dienstag, 4. März 2008 von Qiong Wu
Leider sind die Charaktere ebenfalls sehr starr ausgefallen, eine ausgefallene Mimik oder Gestik ist den Gesichtern im Spiel leider kaum zu entnehmen, ebenso wenig wie auch nur der Hauch einer Leidenschaft in den Synchronstimmen der Figuren. Gerade für Adventurespieler ist das natürlich ein Riesenmanko und absolut nicht zu verzeihen.
Ebenso wie die Synchronstimmen kommen auch die Dialoge überhaupt rüber, denn Gespräche in Geheimakte FBI haben eigentlich nur rein informativen Charakter. Nicht nur Beleidigungsduelle bleiben aus, auch eine Lenkung des Spielgeschehens durch Dialoge gibt es in Geheimakte FBI nicht. Wer sich also auf spannende Verhöre im Stil von Polizeisendungen gefreut hat, wird hier bitter enttäuscht.
Immerhin punktet das Spiel mit seinen Sehenswürdigkeiten. Da im Spielverlauf viele verschiedene Orte besucht werden, unter anderem bereist Nicole verschlafene Orte in Südamerika,
bekommt der Spieler einige abwechslungsreiche Orte zu sehen und bekommt durchaus das Gefühl eines Abenteuers zu verspüren.
Sehr gelungen sind auch die gruseligen Szenen im Spiel, in denen dem Spieler, dank düsterer Beleuchtung und Musikuntermalung schon einmal der Schauer über den Rücken läuft.