Veröffentlicht am Freitag, 24. August 2007 von Stefan Keller
Was die Spielbarkeit angeht, folgt Brothers in Arms: Hell's Highway einem Trend, der sich schon von anderen Spielen mehr und mehr durchsetzt. So gibt es beispielsweise keine spezielle Gesundheitsanzeige, sondern nur den Hinweis "rot ist gefährlich". Das heißt also: Sobald der Spieler etwas Rotes auf seinem Bildschirm sieht, gilt es Acht zu geben. Bei der eigenen Gesundheit ist das eine Art roter Filter, der über das gesamte Bild legt, je tiefer der Farbton, desto schlechter ist es um die Gesundheit des Spielers bestellt. Nach einer kurzen Zeit der Ruhe im Kugelhagel normalisiert sich der rote Filter wieder und es kann weiter gehen. Analog dazu werden an bestimmten Bereichen, beispielsweise hinter Türen oder Verstecken, dem Spieler einen roten Kreis angezeigt, der die Gefahr, die in diesem Bereich lauert, andeuten soll. Ist er komplett rot, wäre es nicht wirklich sinnvoll, alleine dorthin zu stürmen.
Die künstliche Intelligenz ist nun in der Lage zu sehen, ob ein Versteck sinnvoll ist oder nicht. Nicht sinnvoll bedeutet in diesem Fall, dass die Deckung sich durch eine Zerstörung in Luft auflöst oder der Gegner die Einheiten gesehen hat. Es ist im Spiel möglich, viele Objekte, die taktisch notwendig sind, zu zerstören.
Um die Hintergrundgeschichte perfekt erzählen zu können, haben die Entwickler von Gearbox Software sich richtig ins Zeug gelegt. Das zeigt sich vor allem daran, dass zwischen den wirklichen Spiele- und Zwischensequenzen so gut wie kein Übergang ist. Vollkommen unvermittelt geht es nach einer Zwischensequenz mit dem Spielen weiter.
Die Grafik wurde auch etwas aufgewertet. Hier kommt die Unreal Engine 3 zum Einsatz. Um ein echtes Gefühl, „vor Ort“ zu sein, zu vermitteln, wird z. B. bei einem Granateneinschlag Dreck an die "Kamera" (sprich an die Augen des Spielers) geschleudert, was zu Folge hat, dass das Bild kurz etwas verwaschen ist.
Bis zur Veröffentlichung haben sich die Entwickler viel vorgenommen. Man möchte den Titel für die PlayStation 3, die X-Box 360 und den PC rausbringen, und das sogar gleichzeitig. Zur Frage, wann wir selber zum Spielvergnügen kommen können, antwortete der Entwickler, dass er dazu nichts sagen darf, aber da wir eine tolle Truppe sind und versprechen, nichts, aber gar nichts, auszuplaudern, sage er uns, wann wir das Spiel erwarten dürfen - "Soon!".