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Battlefield 2142

Kälteschock

Veröffentlicht am Mittwoch, 8. November 2006 von Marco Gödde

 Gerade für Späteinsteiger dürfte diese Situation immer schlimmer werden. Zumindest versucht DICE diesen Punkt etwas zu mildern, indem man den Spieler schneller befördert, als es noch im Vorgänger der Fall war. Gerade zu Beginn der Soldatenkarriere hagelt es Auszeichnungen und neue Ränge. Nach jeder Runde können Sie einen neuen Ausrüstungsgegenstand auswählen. Leider ist dies nicht von Dauer, steigt doch mit jedem Aufstieg auch die erforderliche Punktezahl für den nächsten Rang. Gelegenheitsspieler werden es also mit der Zeit schwer haben, sich mit Dauerspielern zu messen.

Kampf dem Titanen

Apropos Klassen. Davon gibt es jetzt nur noch vier. Dazu haben die Entwickler überwiegend sinnvolle Zusammenlegungen vorgenommen. So wurden Engineer und Antitank, Assault und Sanitäter sowie Scharfschütze und SpecOps zu jeweils einer Klasse verschmolzen. Nur der Supporter kämpft nach wie vor für sich allein.

 Interessanter hört sich da schon der neue Titan-Modus an. Hier schweben zwei waffenstarrende Trägerschiffe über dem Schlachtfeld. Ein eigener, den es zu verteidigen gilt und ein gegnerischer, der im Umkehrschluss zerstört werden muss. Dabei nehmen Sie, anders, als im gewohnten Conquest-Modus, keine Fahnen ein, sondern Raketensilos. Diese feuern nach einer kurzen Aufladephase ihre tödlichen Geschosse in Richtung des gegnerischen Titanen ab. Sind die Schilde ausgeschaltet, fressen sich diese beständig durch die Panzerung, bis der Koloss schließlich in einem gleißenden Feuerball vergeht. Beschleunigen lässt sich dieser Vorgang dadurch, dass Sie an Bord des feindlichen Titanen zuerst vier Konsolen und schließlich den Reaktor des Schiffes zerstören.

Leider macht sich gerade hier die schlechte Performance bemerkbar. Gerade, wenn sich der Titan bewegt, kommt es in den Gängen des Giganten zu massiven Lags, bis hin zur Unspielbarkeit. Hier ist dringend ein Patch erforderlich.

Ansonsten steht natürlich der vertraute Conquest-Modus zur Verfügung. Wenn auch im schickeren Gewand der weiterentwickelten Grafikengine. Leider wuchs damit auch der Hardwarehunger. Dafür gibt es aber auch schicke Effekte, wie die Explosion einer EMP-Granate und deren sichtbare Auswirkungen auf die eigenen Anzeigen.

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