Veröffentlicht am Freitag, 11. November 2005 von Patrick Kraus
Mit einem neuen RTS-Knaller verspricht UbiSoft dem Spieler von morgen eine neue Art des Schlachtfeldes von gestern.
In Faces of War führt der Spieler in jeder Mission eine sechsköpfige Gruppe jeweils auf der Seite der Alliierten, der Sowjets oder der Deutschen. Eine neuwertige Physik-Engine, komplett zerstörbare Umgebung und an die Situation angepasste KI versprechen dem Strategen völlig neue Möglichkeiten. So sollen zum Beispiel Soldaten, denen man Befehle erteilt, nicht einfach blindlings gehorchen, sondern sich den sichersten und effizientesten Weg, um den Auftrag „ganz im Sinne des Kommandanten“ zu erfüllen, selbst suchen.
Das Spiel wird nie auf die selbe Art gefochten, jeder Neustart und jede Reaktion des Spielers verändert die gegebene Situation und damit auch die optimale Vorgehensweise, um das Spiel zu gewinnen - taktische Variationen und strategische Freiheit sind also im Spielgeschehen ebenso integriert wie auch erforderlich, denn der Gegner verändert seine Vorgehensweise ebenso wie der Spieler selbst.
Die Zoomfunktion reicht nach momentanen Standards von der Vogelperspektive bis hinunter zum einfachen Soldaten, was die 3D-Umgebung und das Spielgeschehen realistischer werden lässt, und den Strategen in die furchterregende Atmosphäre des Zweiten Weltkrieges hinein zieht.
Die Szenarien enthalten neben den bekanntesten Kriegsschauplätzen, wie den Sturm auf die Normandie und den Kampf um Berlin, zahlreiche einfache Schlachtfelder, auf denen nicht nur die Jahreszeit - und somit die herrschenden Witterungsumstände - sondern auch die Fahrzeuge und Waffen, die dem Spieler zur Verfügung stehen, ihren Tribut an der Taktik fordern.