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Ankh

Ja (D)ank(h)e

Veröffentlicht am Freitag, 26. August 2005 von Denis Etzold

Die deutschen Entwickler Deck13 und Rebel Games haben uns auf der diesjährigen Games Convention die Ehre erwiesen, ihren neusten Hit vorzustellen. Mit Ankh wird endlich wieder ein Adventurespiel in die Läden kommen.

Die Story von Ankh ist schnell erzählt. Das Ankh (ägyptisches Symbol für Lebenskraft) wird normalerweise von Generation zu Generation weitergegeben. Es ist ein Geschenk von Osiris, dem Herrscher der Unterwelt und kann nur in neuen Besitz gelangen, wenn der vorherige Träger das wollte. Das ging über einen langen Zeitraum auch gut, bis der Vater von Tut-After-Nun sich weigerte es seinem Sohn zu geben. Assil, der Held der Geschichte, feiert in einer Pyramide eine große Party, bei der er das Ankh findet und an sich nimmt und dadurch bei den Göttern in Ungnade fällt. Die Götter belegen Assil mit einem Todesfluch, den er schnell wieder loswerden muss. Aber Vorsicht! Osiris möchte das Ankh gerne wieder in seinen Besitz bringen, um mit seiner Armee das Tageslicht wieder zu erblicken. So macht sich der Junge Assil auf, den Fluch schnellstmöglich loszuwerden.

Ankh ist ein sehr detailiert gestalltetes Adventure, welches mit der Hilfe ehemaliger Lukas Arts Entwicklern, viel Fantasy und Humor die Kinderzimmer erobern wird. An Parodien wird es nicht fehlen, denn Spiele wie Splinter Cell, Tomb Raider oder Monkey Island werden hier hemmungslos auf die Schippe genommen. Das Steuerinterface wurde sehr einfach gehalten, um auch kleineren Fans das Spiel zugänglich zu machen. Liebevoll gestalltete Animationen und knifflige Rästel werden die Herzen der Adventurefans höher schlagen lassen.

Das auf der Games Convention gezeigte Material lässt hoffen. Wir sind der Meinung, das nicht nur Adventurefans und jüngere Spieler dieses Spiel genießen werden.

Ersteindruck: Viel Spielfreude bei vollem Rätselspaß.