The Book of Unwritten Tales
Anspielen in Frankfurt
Veröffentlicht am Freitag, 6. März 2009 von Qiong Wu
Die Macher eines des am heißesten erwarteten Titel des Adventuregenres luden ein. Immer mehr zeichnet sich es unmissverständlich ab: The Book of Unwritten Tales wird der Adventurekracher des Jahres! In Frankfurt und München stellten die Vertreter von Peter Games der Presse erstmals eine Testversion vor, spielbar, vertont und fast fertig. GamePorts war dabei.
Zumindest die ersten beiden Kapitel des Spiels konnten wir voll auskosten und bereits einen gehörigen Blick auf das kommende Highlight des Genres werfen. - Schon auf der Games Convention berichteten wir von The Book of Unwritten Tales, der vor allem mit Liebe zum Detail, Witz und umwerfender Spielegrafik überzeugen konnte.
Wie die Zeit vergeht
Heute ist das Spiel eine Menge Schritte weiter. Hochkarätige Sprecher wurden für die Vertonung des Adventures an Bord geholt, darunter der Sprecher von Käpt'n Blaubär. Hinzu kommt ein trefflicher und atmosphärischer Soundtrack, der eigens für das Spiel komponiert wurde und diesem bereits jetzt den Stempel aufdrückt.
Wie die Zeit vergeht
Heute ist das Spiel eine Menge Schritte weiter. Hochkarätige Sprecher wurden für die Vertonung des Adventures an Bord geholt, darunter der Sprecher von Käpt'n Blaubär. Hinzu kommt ein trefflicher und atmosphärischer Soundtrack, der eigens für das Spiel komponiert wurde und diesem bereits jetzt den Stempel aufdrückt.
Viel aufgetischt
In der Vorschauversion konnten wir uns zum ersten Mal selbst an das Erforschen der atemberaubend inszenierten Welt heranwagen und sind nicht enttäuscht. Die Schattenwürfe, die Auflösung bis hin zu 1920x1200 Pixeln, und die liebevoll animierten Charaktere bieten ein Spielerlebnis wie man es bei Adventuren schon lange nicht mehr gesehen hat. Grafik, die man sonst nur aus anderen Genres gewöhnt ist, verleiht
The Book of Unwritten Tales einen ausgezeichneten und besonderen Schliff.

Vier gewinnt
Auch wenn es um Protagonisten geht, trumpft Book of Unwritten Tales auf. Gleich vier davon werden ins Rennen geschickt, alle sind komplett steuerbar, teilweise abwechselnd, teilweise parallel. Dabei lassen sich gewisse Rätsel nur im Team (ähnlich wie in Gobliiins oder The Day oft the Tentacle) lösen. Andere wiederum bieten verschiedene Lösungsansätze, je nach gewähltem Charakter.
Gnom und Waldelfe
Die vier Hauptcharaktere unterscheiden sich dabei sehr stark voneinander: Da ist etwa Wilbur Wetterquarz, ein Gnom, der Magier werden möchte. Er repräsentiert den ungeschickten, kleinen Vertreter seiner Rasse, insgesamt ist er aber ein witziger, kleiner, liebenswürdiger Kerl. Dann gibt es noch Ivodora Eleonora Clarissa, eine adelige Waldelfe aus dem Silberwald. Sie ist ganz nach Elfenart ein bisschen arrogant und natürich leicht bekleidet und sorgt mit ihrem trockenen Wortwitz ebenfalls für Schmunzeln.
Action-Held mit Zottelvieh
Sie kann nur verächtlich hinabschauen auf Nathaniel Bonnet, den klassischen Fantasy-Action-Hero aus dem Lehrbuch, seines Zeichens Abenteurer und ein ignoranter Mensch. Ihm an die Seite gestellt wird ein Weggefährte, das "Vieh". Es ist ein zotteliges, unbeschreibliches Monster, das vor allem eines kann, fressen und unverständliches Zeug brabbeln.

Aller Anfang...
Am Einstiegspunkt in die wunderbare Fantasywelt wird dem Spieler Wilbur zur Seite gestellt. Der Gnom möchte gerne Zauberer werden und Abenteuer erleben - ein wahres Unikat. Wie immer bei Träumen und Wünsch, ist auch Wilbur von der Erfüllung noch weit entfernt und fristet sein Dasein stattdessen als Aushilfsjunge bei einem Zwergenclan.
Der Gremlin, der vom Himmel fiel
Als Wilbur sich gerade nach einem langem Arbeitstag nach Hause schleppen will passiert es: Das Abenteuer klopft an die Tür. Oder besser gesagt, es fällt vom Himmel. Ein grüner Gremlin kommt in einem Käfig von ganz hoch oben gefallen und gibt Wilbur einen Ring, ein mysteriöses Artefakt, das angeblich den Krieg entscheiden soll und unbedingt in die Menschenstadt gelangen muss. Kurz darauf wird der Gremlin von einer riesigen Klaue davongetragen und lässt den verdutzten Wilbur zurück. "Das glaubt mir doch keiner" sind seine treffenden Worte. Fest entschlossen den Auftrag des Gremlins zu erfüllen, macht sich Wilbur unerschrocken auf den Weg - das Abenteuer beginnt…
Freude wie einst bei LeChuck
The Book of Unwritten Tales spielt sich wie ein altes LucasArts oder Sierra Adventure, mit vielen lustigen Gags und schrägen Vögeln, aber einer spannenden Handlung. Egal ob man gerade mit einer Mumie plaudert oder dem senilen Opa bei seinen Geschichten zuhört, der Spaß und die Freude am Entdecken kommen nicht zu kurz. Ganz nebenbei kann sich der Spieler an den wunderbaren Umgebungen und kleinen Effekten gar nicht sattsehen. Abgerundet wird das Ganze von Zoomeffekten und kleinen Animationseinlagen. So muss es sein!

Einstieg gelingt
Die Rätsel der ersten beiden Kapitel sind nicht allzu schwer und lassen keine Frustration aufkommen. The Book of Unwritten Tales bietet wie viele moderne Spiele im Genre einen Hilfsmodus der Hot Spots markiert. Der erfahrene Adventurespieler lässt sich indes von der spannenden Storyline und den interessanten Charakteren trotzdem leicht mitreißen.
Vorfreude
Insgesamt verspricht The Book of Unwritten Tales das ganz große Abenteuer zu werden und markiert meiner Meinung nach grafisch bereits in dieser gezeigten Vorschauversion den Höhepunkt des klassischen Point and Click Adventures. Unterstützt von hochkarätigen Sprechern und einer guten Atmosphäre wird man um das kommende Spiel - das ist mal sicher - als Adventure-Liebhaber auf jeden Fall keinen Bogen machen können.
Trailer