gamescom: Der erste Tag im Rückblick

Live und in Farbe berichten wir für euch aus Köln, der neuen Gaming-Hochburg. Was heute auf dem Stundenplan stand, erzählen Frederic „Köllen“ Schneider, Stefan „Ich-habe-noch-nie-Forza-gespielt“ Keller und Alexander „Trustman“ Trust.

Stefan Keller: Angefangen hat es nach dem „Einchecken“ mit einem kleinen Rundgang. Der erste Eindruck ist, dass „man sieht, Leipzig hat Vieles richtig gemacht“, so Frederic Schneider. In der Tat: Der Aufbau der Hallen wirkt familiär, fast wie in Leipzig. Einzig der Platz insgesamt hat sich enorm vergrößert, doch das war ohnehin ein Grund für den Umzug nach Köln.

Alexander Trust schaute sich an, was Gameloft in der Zukunft zu bieten imstande ist. Da sie Apple-Plattformen anvisieren, iPhone und iPod Touch, werden wir nur kurz erwähnen, dass es für die kleinen Geräte Großes zu bestaunen geben wird. Was definitiv hängen blieb, war das Versprechen, das uns unterbreitet wurde: „Ich ruf dich Freitag noch einmal an.“

Alexander Trust: Jochen Brach von Gameloft hatte eben auch Vorzeigegeräte von Nextgen-Konsolen zur Hand, nur eben noch nicht eingerichtet. Für PSN hat Gameloft demnächst Tank Commander im Angebot. Ein buntes Strategiespiel – vielleicht, vielleicht auch nicht. Im Gegensatz zu den zwei anderen habe ich die wenigste Spielemesseerfahrung in die Waagschale zu werfen gehabt, bin aber ganz glücklich, ein wenig nüchterner auf Kölns ersten Versuch gucken zu können. Denn Kollege Keller und Mr. E, wie wir den Herausgeber intern nennen, sind nicht mehr ganz objektiv nach ihren ganzen Aufenthalten in Leipzig.

Morgen kommt der Run und bei uns dann der Stein ins Rollen. Heute waren wir auch damit beschäftigt, das Messegelände zu erkunden. Ich bin mir sicher, dass dann auch noch mehr Messebabes zu sehen sein werden. Doch mir persönlich haben die Frauen aus der zweiten Reihe bald am besten gefallen. So viele Eindrücke – toll.

Frederic Schneider: Köln ist nicht gleich Leipzig – aber den Vergleich, den müssen sich die neuen Partner des Branchenverbandes BIU gefallen lassen. Nach einem Tag gamescom ist klar: Die Kölner können von ihren Vorgängern, was die Detailverliebtheit anbelangt, noch einiges lernen.

Interessant war heute jedoch nicht nur zu sehen, was das neue Messekonzept macht; auch „James Camerons Avatar“ konnte begeistern, obgleich die Präsentation im Business Center bei Ubisoft kurz war. Ob die Mischung aus einem Shooter und einer Planeteninvasion ein großer Erfolg wird, zeigen die kommenden Monate. Noch wirkt vor allem das grafische Umfeld unfertig bis langweilig.

Impressionen aus Köln vom ersten Messetag

Abgelegt unter Mal was anderes von , und am 19. August 2009